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Die schottisch-maltesische Sopranistin Carine Tinney ist besonders geschätzt für ihre Interpretationen barocker Musik. Sie trat als Solistin u. a. in der Berliner Philharmonie, bei den Händel-Festspielen in Halle, an der Opéra de Lille sowie mit dem Liverpool Philharmonic Orchestra und La Monnaie De Munt auf. Dabei arbeitete sie mit renommierten Dirigenten wie Helmuth Rilling, Joshua Rifkin, Jonathan Cohen, John Butt und Lars Ulrik Mortensen zusammen.

In den USA war Carine Tinney als Solistin beim Berkeley Early Music Festival in Kalifornien zu hören. Zudem sang sie Bachs Matthäus-Passion mit dem Quad City Symphony Orchestra unter Mark Russell Smith sowie Händels Messias mit dem St. Paul Chamber Orchestra unter Jeannette Sorrell.

Seit 2019 ist Carine Tinney Mitglied des renommierten Ensembles Sollazzo, das sich auf mittelalterliche Musik und Renaissancemusik spezialisiert. Mit diesem Ensemble tritt sie regelmäßig in Europa und den USA auf und wirkt an CD-Produktionen mit.

Seit 2023 arbeitet sie außerdem mit der Nederlandse Bach-Vereniging, tourt durch die Niederlande und ist Teil der „All of Bach“-Videoserie. Seit 2023 arbeitet sie außerdem mit der Nederlandse Bach-Vereniging, tourt durch die Niederlande und ist Teil der „All of Bach“-Videoserie. Im April 2025 war sie als Sopransolistin mit dem Ensemble auf Tournee mit Bachs Matthäus-Passionunter der Leitung von Hans-Christoph Rademann. Zudem folgen ihr Solodebüt an der Bayerischen Staatsoper

in Verdis „Don Carlos“, beim Chofu International Music Festival in Japan mit dem Bach Collegium Japan sowie Auftritte bei den Salzburger Festspielen mit dem Freiburger Barockorchester und Vox Luminis.

Zu den Höhepunkten ihrer Opernkarriere zählen die Rolle der Pamina in Mozarts Zauberflöte am Landestheater Detmold sowie die Titelrolle in Massenets Cendrillon. 2019 debütierte sie an der Opéra de Lille in einer von Emmanuelle Haïm geleiteten Produktion von Purcells Indian Queen.

Carine Tinney wurde mit zahlreichen Stipendien ausgezeichnet, darunter das BECA-Bach-Stipendium in Barcelona. Sie gewann Preise beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo-Wolf-Akademie in Stuttgart. 2021 war sie „Artist in Residence“ am Zentrum für Alte Musik in Köln.

Ihr Bachelorstudium absolvierte Carine Tinney an der Edinburgh Napier University, bevor sie ihre Ausbildung in Deutschland an der Hochschule für Musik Detmold fortsetzte. Dort schloss sie zwei Masterstudiengänge in Liedgesang und Oper bei Gerhild Romberger und Manuel Lange ab..